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Smart-Home-Systeme bieten Sicherheit, Komfort und helfen Energie zu sparen. Während die intelligenten Systeme im Winter die Heizung regulieren, lässt sich auch im Sommer bei hohen Temperaturen die perfekte Temperatur in den eigenen vier Wänden erreichen.

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News Kategorie: Service
Service

Smart Home – DIY vs. Fachmann

08.04.2019 12:49 Uhr von Dirk Weyel

Das Thema „Smart Home“ ist in aller Munde. Genau aus diesem Grund hat sich der in Berlin ansässige Bundesverband SmartHome Initiative Deutschland e.V. gegründet, und es sich zur Aufgabe gemacht, den Erfahrungsaustausch aller Teilnehmer aus Forschung, Entwicklung, Industrie, Großhandel, Fachhandel, Handwerk, Versorgern, Wohnungs- und Sozialwirtschaft, Planern und Architekten zu vereinen. In den kommenden Ausgaben der Digital Home stellt der Bundesverband SmartHome Initiative Deutschland e.V. verschiedene Smart Home-Technologien und Lösungen vor. Beginnen möchten wir mit dem Thema „Do-it-yourself oder Installation vom Fachmann“.

Mit dem Vorhaben „Wir machen unser Zuhause smart“ stehen Sie erst am Anfang einer langen Reihe von Entscheidungen, die bis zum „aktiven“ Wohnen in dem auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Smart Home noch auf Sie warten. Um diesen Vorgang etwas zu bündeln und übersichtlicher zu gestalten, beschäftigen wir uns nachfolgend mit der grundsätzlichsten aller Entscheidungen: Was macht für mich mehr Sinn? Soll ich mein Home im Do-it-yourself-Verfahren smart machen? Oder setze ich auf die Betreuung und Umsetzung durch einen Fachmann? DIY vs. Fachmann – schon ein Thema in der Vorbereitungsphase Wir wollen ein Smart Home – zu welchem Zweck eigentlich und welches System passt zu uns? Wenn Sie sich diese Frage stellen, stehen Ihnen verschiedene Wege zur Verfügung, um an Antworten zu kommen. Allem voran sollte grundsätzlich eine eigene Recherche gehen. Hier stellt man häufig rasch fest: Es gibt unzählige Hersteller, Systeme, Funk und Draht, es kann Energie gespart werden, die Sicherheit erhöht, das Entertainment kann auf eine neue Stufe gehoben werden, Steuerung über Tablet oder Smartphone von unterwegs? Viele Fragen kommen auf – wie sicher sind meine Daten, kann mein Zuhause von außen ausspioniert werden? Welche Kosten kommen jeweils auf mich zu? Wird mich die Technik auf Dauer überfordern? Und wenn ja, an wen wende ich mich dann? Bereits in diesem frühen Informationsstadium kann der Gang zum Fachmann sinnvoll sein. Das empfiehlt sich vor allem für diejenigen, die technisch weniger versiert und bereit sind, für eine Beratung etwas Geld in die Hand zu nehmen – guter Rat muss allerdings auch nicht teuer sein! Der Fachmann kann dabei helfen, herauszufinden, was Sie sich eigentlich konkret von einem Smart Home erhoffen, was und wie das umsetzbar wäre – und auf Basis dessen eine Empfehlung aussprechen, welche Lösung für Sie und Ihren Geldbeutel am sinnvollsten ist. Ein Smart Home im Do-it-yourself Verfahren Das Zuhause im Do-it-yourself-Verfahren smart zu machen ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Komplexität der smarten Funktionen noch überblickt werden kann. Das bedeutet: Wenn Sie eher mit kleinen Schritten in das Smart Home einsteigen und Sie nur eine oder wenige Funktionen smart machen wollen, ist es sinnvoll, auf Do-it-yourself zurückzugreifen. Beispiel: Sie möchten Ihre Heizung mittels smarter Thermostate nach Zeitsteuerung oder via Smartphone steuern können. Ein klarer Fall für Do-it-yourself. Smarte Thermostate sind einfach anzubringen, meist sehr intuitiv via App mit dem Smartphone zu verbinden und zu steuern. Sobald Sie aber komplexere Funktionen nutzen, also gewisse Regeln erstellen und mehrere Bauteile miteinander verknüpfen möchten, sollten Sie vor der Entscheidung für ein System, die App des jeweiligen Anbieters testen. Wie einfach ist es, Wenn-Dann-Aktionen einzurichten, so dass die Heizung abends wärmt, gleichzeitig auch die Rollladen herunterfahren und das Licht im Flur schon mal angeht? Bei intuitiven Bedienoberflächen lassen sich das Zuhause und häufig wiederkehrende Aktionen einfach nachbilden. Ist das nicht der Fall und das Smart Home strengt Sie eher an, als Sie zu unterstützen, erfüllt es seinen eigentlichen Sinn nicht mehr. Schließlich soll ein Smart Home das Leben seiner Bewohner angenehmer, nicht komplizierter machen! Zum Smart Home mit dem Fachmann Es stimmt natürlich: Sicherheit, Nachhaltigkeit und Funktionsfähigkeit kosten immer etwas mehr Geld! Diese Investition stellt sich auf Dauer jedoch als sinnvoll heraus und kann im weiteren Verlauf auch viel Geld sparen. Ist ein Smart Home von Anfang an nachhaltig geplant, warten später keine unschönen Überraschungen auf die Bewohner, wie etwa Nachrüstungsbedarf aufgrund von fehlender Sicherheit oder fehlender Funktionalität. Wie finde ich einen kompetenten Fachmann? Die Technik ist heute schon sehr weit. Man kann sogar sagen, dass sie weiter ist als so mancher Fachmann. Wie also können Sie sicher sein, dass Sie Ihr Smart Home am Ende dem richtigen Fachmann in die Hände geben? SmartHome ist eine Lebensphilosophie – wer nicht smart lebt, kann auch kein Smart Home installieren. Ihr Fachmann sollte also im Optimalfall selbst in einem Smart Home leben – fragen Sie ihn doch einfach mal, wie smart sein Alltag aussieht! Außerdem sollte der Fachmann mehr dem Menschen als der Technik zugewandt sein. Das soll heißen: Es geht um Ihre Bedürfnisse! Die Technik soll dem Menschen helfen und nicht andersrum. Smart-Home-Techniken sind Assistenzsysteme für Menschen und in seinem Grundgedanken erst mal nichts für technikaffine Tüftler. Das Smart Home soll den Menschen in seinem Alltag und beim Wohnen unterstützen, ohne, dass er etwas dazulernen muss. Hinterfragen Sie beim Fachmann, wie das System und der Hersteller, zu dem er Ihnen rät, mit dem Thema Sicherheit und Ihren Daten umgeht. Weiß er beispielsweise, ob, wo und wie lange Daten gespeichert werden? SmartHome ist Vertrauenssache! Sie haben kein Vertrauen zu dem Fachmann? Dann Finger weg und einen neuen suchen! Es geht immerhin um Ihre vier Wände. Hier sollten Sie auf ihren Bauch hören. Der richtige Fachmann für jedes Budget Auf der Suche nach dem richtigen Smart- Home-Ansprechpartner, hilft zunächst der Vergleich mit Fahrzeugklassen:

  • Smart Home der Oberklasse: Suchen Sie einen Smart-Home-Systemintegrator.
  • Smart Home der obere Mittelklasse: Suchen Sie spezialisierte Smart-Home-Anbieter; diese bieten in der Regel eine Mischung aus Fachplanung und Systemeinrichtung. Sie koordinieren die Gesamtleistung, planen vor, sodass ein Elektriker die Infrastruktur aufbauen kann.
  • Smart Home der Mittelklasse: Suchen Sie spezialisierte Elektrofachfirmen.
  • Smart Home im Kleinwagen-Bereich: Suchen Sie in der Unterhaltungselektronik einen sogenannten UE-Fachhandel, der das Thema Smart Home anbietet

Wie Sie Ihr Do-it-yourself- System auswählen sollten Wenn es das Do-it-yourself-Verfahren sein soll, bedenken Sie folgende Punkte:

  • Wie steht es um die Interoperabilität des Systems? Sie wollten gleich zu Beginn Ihre Auswahl so treffen, dass das System mit möglichst vielen anderen Systemen und Produkten kompatibel ist. Ihr System soll alles können, was Sie sich vorstellen – auch wenn Sie das zu Beginn noch gar nicht in den Einsatz bringen wollen. Denken Sie bei der Wahl Ihres Systems unbedingt in die Zukunft anstatt nur an den ersten Schritt zum Smart Home. Der Wechsel zu einem anderen System zwischendurch ist entweder unmöglich oder mit großen Mehrkosten verbunden. Die Integration von Ökosystemen fremder Produkte ist nichts für den Do-it-yourself-Bereich! Ausnahme sind hier natürlich Tüftler und technisch sehr affine Kunden, die eine solche Herausforderung bewusst suchen.
  • Wie steht es beim System meiner Wahl um das Thema IT- und Datensicherheit? Wie und wo werden Daten gespeichert? Da Sie selbst für die Sicherheit Ihres Systems verantwortlich sind: Denken Sie unbedingt daran, die Systempasswörter zu ändern, sichere Passwörter zu vergeben. Falls Sie das Smart Home via Smartphone und Tablet von außerhalb steuern wollen, bestücken Sie die mobilen Endgeräte unbedingt mit einer guten Antiviren-Software und schließen Sie so diese Sicherheitslücke.

Bedenken Sie bei einem reinen Funksystem auch das Thema Stromversorgung: Viele reine Funksysteme bringen beispielsweise einen hohen Batterieverschleiß mit sich. Einen sinnvollen Recherchekanal stellt übrigens Youtube dar: Hersteller mit guten Doit- yourself-Produkten bieten hier meist sehr übersichtliche und kundenfreundliche Tutorials und How-to-Videos an. Fühlt sich die Vorgehensweise in den Videos gut an? Können Sie sich vorstellen, das selbst zu machen? Dann macht es Sinn, dieses System zu wählen.

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Dirk Weyel
Autor Dirk Weyel
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Datum 08.04.2019, 12:49 Uhr