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Smart-Home-Systeme bieten Sicherheit, Komfort und helfen Energie zu sparen. Während die intelligenten Systeme im Winter die Heizung regulieren, lässt sich auch im Sommer bei hohen Temperaturen die perfekte Temperatur in den eigenen vier Wänden erreichen.

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News Kategorie: Service
Service

Entspannt in den Urlaub

13.05.2019 15:13 Uhr von Thomas Johannsen

Der Durchschnittsdeutsche verfügt mit gut drei Wochen Urlaub jährlich über die Möglichkeit, mindestens einmal im Jahr anständig zu verreisen. Die meisten verteilen ihren Urlaub auf zwei Reisen jährlich, außerdem nutzt man hierzulande gerne Brückentage für einen kurzen Tapetenwechsel. Die beste Zeit für Einbrecher, Unwetter, offene Fenster, eingeschaltete Herde, Waschmaschinen etc. pp., kurz und gut, der ideale Zeitraum, sich auf Nachbarn, Freunde und Bekannte zu besinnen, die neben der üblichen Blumenpflege sowieso einen Blick aufs Haus oder die Wohnung haben. Dumm nur, wenn – wie so oft – der Bekanntenkreis ebenfalls unterwegs ist, sich keiner mit der Heizungsanlage auskennt bzw. er oder sie nur ungern Verantwortung übernimmt. Zeit, intelligente Systeme zu nutzen.

Je nachdem, wie Sie, respektive Ihr Zuhause vorbereitet ist, geht das in mehreren Ausbau- stufen: So gibt es tatsächlich rundum sorglos und vor allem vom Nachbarn weitestgehend unabhängige Komplettsysteme, die Sie beispielsweise bereits beim Verlassen der Immobile auf geöffnete Fenster, Balkontüren und versehentlich laufende Gerätschaften aufmerksam machen, die Heizung während Ihres Winterurlaubs regeln und bei Ihrer Rückkehr für ein angenehmes Willkommensklima sorgen. Solche Systeme, wie von Recon oder digitalSTROM, benötigen eine eingehende Planung und vor allem eine kabelgebundene Infrastruktur und sind daher eher mittelfristig eine Überlegung wert. Es gibt allerdings auch Systeme, die weitestgehend das vorhandene LAN-/WLAN-Netz als Infrastruktur nutzen, daher relativ einfach zu installieren und zudem meist modular erweiterbar sind. Hierzu gehören SmartHome vom RWE und das von der Telekom und deren Partnern ebenfalls modular aufgebaute Smart-Home-System, die Ähnlichkeiten in der Namensgebung sind wohl beabsichtigt. Wem auch dies für den Moment zu aufwendig oder komplex erscheint, der kann immer noch auf eine reine Fernüberwachung per Kamera zurückgreifen. Mit Produkten von Lupus Electronics und Edimax ist es dank WLAN-Kamera möglich, via Smartphone direkt aus dem Urlaub selbst einen Blick nach Hause zu werfen, und gegebenenfalls jemanden zu beauftragen der nach dem Rechten sieht. Gut vorgesorgt und nachhaltig aufgerüstet Das Gepäck ist im Auto oder im Taxi zum Flughafen verstaut, ein letzter, flüchtiger Rundgang durchs Haus, oberflächlich kontrollieren Sie Fenster und Türen, denn mit den Gedanken sind Sie längst im Urlaub. Vor dem Gang nach draußen tippen Sie zweimal oder auch dreimal auf den neben der Tür installierten Tippschalter oder aktivieren auf dem dort eingelassenen Display den Zustand „Urlaub“, schließen die Türe und machen sich endlich auf den Weg. Vorher hat das System noch schnell so wichtige Informationen abgefragt, ob alle Fenster und Außentüren geschlossen sind, und gibt Ihnen ein letztes Feedback. Es stellt Backofen, Herd und auch die Waschmaschine stromlos, die eventuell installierte Alarmanlage scharf und fährt die Heizung aufs notwendige Minimum herunter. Auch ein Szenario, welches ein bewohntes Heim simuliert, lässt sich aktivieren; die Räume werden zu unterschiedlichen Zeiten beleuchtet, die Rollläden werden betätigt, und zwar nicht nach einem von außen leicht durchschaubaren Schema, sondern nach Regeln, die das System aus dem normalen Wohnbetrieb erlernt hat, und die vor allem sinnvoll mit der ebenfalls automatisierten Beleuchtung harmonieren. Auch der Fernseher oder Musik kann zu bestimmten, aber unregelmäßigen Zeiten eingeschaltet werden und so erfolgreich potenziellen Einbrechern ein hohes Risiko vermitteln – ist vielleicht doch jemand zu Hause? Und was ist eigentlich, wenn überraschend ein Unwetter den Heimatort während der Abwesenheit heimsucht? Egal ob Sie beispielsweise die Rolläden bei drohendem Sturm oder Hagelschlag lieber oben oder unten haben wollen, alles lässt sich kurzfristig auch aus der Ferne per Smartphone regeln. Anbieter ReCon hat sich ganz darauf spezialisiert, den Kunden eine umfassende, individuelle Beratung und Planung zur Realisierung eines intelligent vernetzten Hauses oder Wohnung zu bieten. Außer die notwendigen Sensoren und Aktoren betrifft dies vor allem die zentrale Steuerung in Hard- und Software sowie die Infrastruktur zur Datenübertragung, die alles miteinander verbindet. Da dies zum größten Teil über separate Leitungen geschieht, ist es natürlich sinnvoll, wenn das Ganze mit einem Neubau oder zumindest einer Kernsanierung einhergeht. Eine spätere Nachrüstung mit dem ReCon-System ist nicht möglich, eine spätere Erweiterung der bereits installierten Infrastruktur auf neue Anforderungen gleichwohl schon. Da digitalSTROM das vorhandene Stromnetz für die Datenübertragung nutzt, ist es lediglich notwendig, Endgeräte und Schalter mithilfe kleiner Schaltungen mit einer gewissen Intelligenz auszustatten. Diese sind kaum größer als herkömmliche Lüsterklemmen und sind beinah so zu installieren. Sie werden Lichtschaltern und Endgeräten wie Lampen, Rollladen-Motoren und Thermostaten zugeordnet und stellen die Verbindung zur Zentrale her, die sich, kaum größer als ein Sicherungsautomat, im Sicherungskasten auf der Hutschiene befindet. Diese hat über Ihren Router Verbindung zum Internet und damit zu Ihrem Smartphone. Zusammen mit dem Partner MeteoGroup bietet digitalSTROM übrigens einen Hagelwarner- Service an; dieser Service kostet als Abo knapp 30 Euro im Jahr, dafür kann Ihr Zuhause rechtzeitig auf Unwetter reagieren. Gleichzeitig werden Sie ebenfalls in Ihrem Urlaub benachrichtigt, dass beispielsweise die Rollläden wegen einer Hagelwarnung herunterfahren. Weitere Anbieter von Hard- und Software kooperieren mit der digitalSTROM-Plattform. So bietet zum Beispiel das Schweizer Unternehmen Tado eine umfassende Steuerung der Heizungsanlage zur Integration an. Sowohl ReCon als auch digitalSTROM sind natürlich auch in der Lage, bereits vorhandene oder nachträglich angeschaffte LAN- und WLAN basierte Lösungen zu integrieren. Dafür sind meist nur ein geringfügige Änderungen in der Systemsoftware notwendig. Einfach selbst eingerichtet Wer weder neu baut noch aufwendig renovieren will, dennoch ohne mulmiges Gefühl in den Urlaub fahren möchte, erhält mit einem breiten Angebot an funkbasierten Systemen eine gute Möglichkeit, sein Heim gut abzusichern. Neben Firmen, die von jeher mit Sicherheitstechnik zu tun haben, wie beispielsweise Lupus Electronics, entdecken auch Unternehmen wie das RWE oder die Telekom das Potenzial einfach zu installierender Lösungen zur Automation von Haus und Wohnung. Zwar lassen sich die umfangreichen Lösungen von ReCon und digitalSTROM auch in einer (Eigentums-) Wohnung realisieren, handelt es sich jedoch um gemietete Immobilien, ist es sinnvoller, auf leicht rückgängig zu machende Installationen zurückzugreifen. Fertig zusammengestellte Pakete, die selbstverständlich später erweitert werden können, erlauben eine kurzfristige und kostengünstige Grundsicherung von Haus oder Wohnung, dank guter Vorbereitung dieser Pakete und dem geringen Installationsaufwand kann das selbst der Laie problemlos bewerkstelligen. Die RWE hat rechtzeitig zur aktuellen Urlaubs-Saison in Kooperation mit der AXA Versicherung ein spezielles Sicherheitspaket zusammengestellt. Dies beinhaltet neben der unumgänglichen Smart Home Zentrale einen Bewegungsmelder, einen Rauchmelder sowie einen Zwischenstecker. Dieser hilft, in Ihrer Abwesenheit eine bewohnte Immobilie vorzutäuschen, indem beispielsweise die HiFi-Anlage zu frei konfigurierbaren Zeiten laut wird oder der Fernseher eingeschaltet wird. Wie schon das Starterpaket lässt sich auch das AXA- Paket mühelos erweitern. Besonders interessant dürfte der Preis sein, denn das Axa-Paket kostet mit 280 Euro nur wenig mehr als die Steuereinheit allein, die mit knapp 200 Euro zu Buche schlägt. Die Einrichtung der Steuereinheit muss nur einmal vorgenommen werden, die mitgelieferten und später auch weiteren Sensoren und Aktoren können anschließend einfach integriert werden. Der Ausbau und damit die Möglichkeiten des RWE-Smart-Home Systems werden, auch mit Kooperationen von Partnerfirmen, stetig erweitert. Mit der Telekom bietet ein weiterer großer Player Lösungen für die intelligente Hausautomation an, was nicht weiter verwunderlich ist, denn schließlich verfügt man mit diversen Netzen über eine perfekte Struktur zur Fernwartung und -überwachung der eigenen oder gemieteten Immobilie. Die Telekom greift ebenfalls auf leicht zu installierende funkbasierte Hardware zurück und arbeitet hier mit vielen kompetenten Partnern auf Grundlagen der Plattform QIVICON zusammen. Für den kurzentschlossenen Smart-Home-Interessenten empfiehlt sich, neben der unabdingbaren Smart Home Base das Basic-Sicherheitspaket für eine Erstinstallation in Erwägung zu ziehen. Erstens können Sie dann nach kurzer Installation sorglos in den Urlaub fahren, weil Sie Ihr Heim immer unter Kontrolle haben, zweitens können Sie sich dem Thema Smart Home nach dem Urlaub intensiv widmen, denn mit der Base haben Sie bereits den ersten wichtigen Schritt getan. Die Telekom bietet auf Basis der QIVICON-Plattform eine schnell wachsende Palette an Produkten und Kooperationen an, neben einer Lichtsteuerung per Philips-Hue-Leuchtmittel befinden sich auch Heizungsthermostate und sogar Wassermelder im Portfolio. Alles im Blick – schon für diesen Urlaub Stehen Sie quasi schon in den Startlöchern und benötigen Sie eine schnelle Lösung, Ihr Haus oder Ihre Wohnung auch im Urlaub unter Kontrolle zu haben, bietet sich der Einbau einer Web-Cam an. Web-Cam ist eigentlich deutlich untertrieben, die Möglichkeiten aktueller netzwerkbasierter Kameras sind mittlerweile schon recht umfänglich, einmal abgesehen von der deutlich verbesserten Bildqualität, die sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen liefern. Hier ist die Installation wirklich kinderleicht, man sollte nur bedenken, dass die Kameras in den meisten Fällen ausschließlich für den Innenbereich gedacht sind. Außerdem ist es sinnvoll, sie möglichst sabotagesicher anzubringen, das heißt: Einerseits sollen sie einen wichtigen Bereich, zum Beispiel den Eingangs- oder Fensterbereich im Blickfeld haben, andererseits sollten sie nicht zu offensichtlich montiert sein, damit sie möglichst lange unentdeckt Bilder liefern können. Die aktuelle Edimax EW-7113 verfügt über acht Infrarot-LEDs, die auch bei Dunkelheit für eine überzeugende Bildqualität sorgen. Per EdiView II App können Sie die Kamera sowohl einrichten als auch aus der Ferne überwachen und sogar steuern. Zum großen Teil steuert sich die Kamera allerdings selbst, sie reagiert sowohl auf ungewöhnliche Bewegung in vorher definierten Bereichen, beispielsweise am Fenster, und sie reagiert dank eines eingebauten Mikrofons zudem auf Geräusche. Sie bekommen dann jedesmal eine Benachrichtigung auf Ihr Smartphone geschickt und eine Videoaufzeichnung wird gestartet. Dank einer motorischen der Schwenk- und Neigungs-Funktion ist es Ihnen sogar möglich, einen kompletten Rundumblick aus der Ferne zu starten. Ein Temperatur- sowie ein Feuchtigkeitssensor können Ihnen ebenfalls Nachricht geben, so dass Sie im Bedarfsfall jemanden beauftragen können, nach dem Rechten zu sehen. Die Kamera Lupusnet HD - LE200 bietet den unschlagbaren Vorteil, dass sie einerseits in ein vorhandenes Lupus-System integriert werden, andererseits aber auch ein nettes Solo hinlegen kann. Dank WPS-Unterstützung ist sie mit einem Knopfdruck ins Netzwerk integriert, für die Einrichtung einer direkten Verbindung zu Ihrem Smartphone reicht ein Scan des mitgelieferten QR-Codes, schneller geht´s also kaum. Die Kamera kann dank integriertem Bewegungsmelder bei ungewöhnlichen Aktivitäten automatisch eine Aufnahme starten und gleichzeitig eine Meldung an Ihr Smartphone versenden. Der Clou ist, dass die App bis zu vier Kameras gleichzeitig unterstützt, so dass Sie mit nur wenig Aufwand mehrere Räume überwachen können. Dank integrierter Schwenk- und Neige-Technik ist mit jeder Kamera ein kompletter Schwenk realisierbar – natürlich auch per App vom Smartphone aus. Die Kamera zeichnet Videos in HD-Auflösung auf, dank Infrarot-Funktion auch bei Dunkelheit, außerdem sind Mikrofon und Lautsprecher integriert, so dass die Kamera auch zur Gegensprech-Kommunikation genutzt werden kann.

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 13.05.2019, 15:13 Uhr