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Kategorie: Heizkörperthermostat

Serientest: Eberle Wiser Starterkit, Gigaset thermostat 3er pack


Intelligenter heizen

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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen Minusgrade erreichen, nehmen auch die Heizkörper so langsam wieder ihren Dienst auf. Hier lässt sich heutzutage jede Menge Energie und damit Kosten sparen. Wie dies geht, verraten wir Ihnen im nachfolgenden Artikel.

Um sich im Winter so richtig wohlzufühlen, sind angenehme Zimmertemperaturen unabdingbar. Doch gerade wenn man nicht alleine wohnt, ist es oftmals schwierig, die für jeden passende Zimmertemperatur zu bekommen. Grundsätzlich gilt: Je weniger sich die Temperatur zwischen drinnen und draußen unterscheidet, desto weniger wertvolle Wärme geht verloren. Außerdem wird empfohlen, die Heizung nie komplett abzudrehen, sondern immer eine gewisse „kleine“ Stellung zu haben. Kommt man dann nach Hause, werden die Heizkörper individuell höher gedreht. Mit smarten Heizkörperthermostaten können Sie diesen Vorgang ganz bequem vom Smartphone aus steuern oder je nach System die Wärme sogar ganz automatisch regeln lassen. Smarte Heizkörperthermostate gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und von verschiedenen Anbietern. In der Regel sind diese via WLAN oder Bluetooth an eine Smart-Home- Basisstation angebunden, welche mit dem Internet verbunden ist. Viele Smart-Home-Systeme, wie beispielsweise von Lupus oder auch Rademacher bieten die Möglichkeit, Heizkörperthermostate zu integrieren. Auch die klassischen Heizungshersteller wie Vaillant oder Buderus bieten mittlerweile smarte Lösungen an. Wir haben uns zwei verschiedene Heizkörperthermostate zum Test kommen lassen, die jeweils an herkömmlichen Heizkörpern in der Wohnung angebracht werden. 

Wiser von Eberle


Als erster Proband steht das intelligente Heizkörperthermostat Wiser von Eberle bereit, welches es in verschiedenen Paketen zu kaufen gibt. Neben dem von uns getesteten „Starter- Kit“ mit einer Basisstation (Heat Hub) und zwei Heizkörperthermostaten gibt es Wiser auch als Starter-Kit Lite, bestehend aus einem Hub und einem Heizkörperthermostat. In allen Paketen lassen sich bis zu 32 weitere Thermostate einbinden bzw. zukaufen. So kann der Nutzer das System sukzessive ausbauen. Um das Wiser-Heizkörperthermostat in Betrieb zu nehmen, gilt es zunächst die mitgelieferte Basisstation mit dem heimischen Internetrouter zu verbinden und die kostenfreie „Wiser Heat“-App auf das Smartphone oder Tablet runterzuladen. Nun wird man in einzelnen Menüschritten durch die Erstinstalltation geführt, welche zunächst den Wiser Heat Hub mit dem Mobiltelefon verbindet. Anschließend werden die jeweiligen Heizkörperthermostate hinzugefügt. Im ersten Schritt wird man dazu aufgefordert, die zugehörigen Batterien in das Heizkörperthermostat einzulegen. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Batterien richtig herum eingesetzt werden. Wir hätten uns hier eine etwas bessere Kennzeichnung gewünscht. Für die Montage des Heizungsthermostates sind nur wenige Handgriffe nötig. Zunächst wird, das bisherige Heizkörperthermostat mit einer Rohrzange abgeschraubt. Je nach Heizungshersteller wird nun das Wiser-Thermostat angeschraubt. Unserem Testmuster lagen Adapter für Gewinde sowie für Danfoss-RA-Ventiladapter bei. Ist das Heizkörperthermostat angelernt, empfiehlt es sich, einen Raumnamen zu vergeben, z. B. Wohnzimmer. Bevor man die umfangreichen Funktionen der Wiser- Heat-App nutzen kann, muss man nun noch einen Benutzeraccount mit seiner E-Mail- Adresse anlegen. Ist dies abgeschlossen, zeigt die Wiser-Heat-App die eingebundenen Thermostate mit aktueller Temperatur im Raum an. Durch Tippen auf den jeweiligen Sensor lässt sich zur Einzelraumanzeige wechseln. Hier können nun individuelle Einstellungen vorgenommen werden. Wiser erlaubt das Anlegen von diversen Abwesenheitsprofilen und Schaltzeiten. Ist der Timer aktiviert, wird zum vorgesehenen Zeitpunkt die gewünschte Temperatur ausgewählt. Insgesamt erlaubt Wiser das Anlegen von unterschiedlichen Zeitplänen für jeden Wochentag mit jeweils acht verschiedenen Heizphasen pro Tag. Dabei lassen sich Tagespläne für verschiedene Wochentage kopieren, was die Einrichtung erleichtert. Außerdem reagieren die Thermostate auf Sprachsteuerung per Google Home oder Alexa. Innerhalb der Hauptübersicht können alle Heizkörper auch auf „Abwesenheit-Betrieb“ geschaltet werden. So wird die Temperatur in allen Räumen auf eine hinterlegte Gradzahl heruntergefahren, wenn der Bewohner das Haus verlässt. Am Thermostat selbst ist keine Anzeige vorhanden. Hier kann man lediglich durch „Hoch- und Runterdrehen“ die Warmwasserzufuhr vergrößern bzw. verringern. Mit einem Doppelklick lässt sich hier außerdem ein Timer einstellen, der die Temperatur für 1 Stunde um bis zu 2 Grad anhebt oder senkt. Wiser erkennt außerdem bei geöffneten Fenstern einen Temperaturabsturz und regelt die Heizleistung entsprechend herunter, um Energieverschwendung zu verhindern. In den Einstellungen der Wiser-Heat-App kann der Anwender außerdem zwischen verschiedenen Modi wählen: Der Eco Mode bezieht lokale Wetterdaten mit ein, um besonders kosteneffizient zu heizen. Der Comfort Mode ermöglicht, dass die Wunschtemperatur zu einem voreingestellten Zeitpunkt bereits erreicht ist. Das sogenannte Geofencing erfolgt bei Wiser über die IFTTT-Plattform. Ist diese aktiviert, wird die Temperatur automatisch reduziert, wenn der Nutzer das Haus verlässt, und wieder erhöht, sobald er sich seinem Zuhause nähert. Die Wiser- Heat-App bietet außerdem einen „Zugriffsschutz“, der manuelles Verstellen der Thermostate verhindert. Als weitere Features umfasst die App einen „Heat Report“, der alle Daten der eingebundenen Heizkörper aufbereitet und zusammenfasst. Für die Bedienung und den Abruf der aktuellen Daten ist eine Internetverbindung des Heat Hubs notwendig. Die einzelnen Wiser-Komponenten kommunizieren untereinander über den Funkstandard ZigBee. 

Gigaset thermostat


Gigaset bietet innerhalb seines Smart-Home- Portfolios ebenfalls ein intelligentes Heizkörperthermostat an. Auch hier wird eine Basisstation benötigt, welche man jedoch separat erwerben muss. Im uns vorliegenden Starterkit „thermostat 3er pack“ sind drei Heizkörperthermostate enthalten. Bei Bedarf kann man zusätzliche Heizkörperthermostate erwerben und das System auf bis zu 48 Komponenten ausbauen. Die Gigaset-Basisstation wird hier zwingend über ein LAN-Kabel mit dem heimischen Router verbunden. Eine Wi-Fi-Anbindung gibt es nicht. Die einzelnen Thermostate kommunizieren via DECT ULE mit der Gigaset-Basisstation. Leider ist man nach dem Auspacken der einzelnen Bauteile erst mal ein wenig allein gelassen. Zwar liegen den Produkten Anleitungen bei, aber eine klare, kurze Schnellstartanleitung wäre wünschenswert. Wie man genau seine Heizung intelligent mit dem Gigaset- Produkten steuert, wird einem erst nach dem Herunterladen der kostenfreien „Elements“- App verraten. Diese bittet zunächst darum, ein Benutzerkonto (via Mailadresse) anzulegen. Nach Akzeptieren der AGB und Bestätigung der Mailadresse ist das Konto aktiviert. Nun wird zunächst die Basistation hinzugefügt, welche durch den QR-Code auf der Rückseite schnell gefunden ist. Ist die Basisstation ins Heimnetzwerk eingebunden, kann die Installation des Heizkörper-Thermostats beginnen. Dieser muss zunächst mit Batterien bestückt und an den Heizkörper angeschraubt werden. Dem Gigaset liegen hierfür verschiedene Ventiladapter bei. Da das Gigaset-Thermostat über ein Display verfügt, lässt sich die aktuelle Temperatur auch ohne Smartphone praktisch ablesen. Um effektiv Energie zu sparen und „smart“ zu heizen, bietet die App zahlreiche Möglichkeiten. So lässt sich die Temperatur unabhängig von der manuellen Eingabe in gleich mehreren Zeitplänen und Konfigurationen vornehmen. So lässt sich hier beispielsweise einstellen, dass die Heizung zu einer bestimmten Zeit und für eine definierte Zeitspanne auf 20° eingestellt werden soll und/oder beim Öffnen eines Fensters die Heizkörper automatisch auf 5° heruntergeregelt werden. Als ideale Ergänzung bietet Gigaset den Sensor Gigaset climate an, der die Raumtemperatur und relative Luftfeuchtigkeit misst und diese Informationen an die Heizungssteuerung weitergibt. Außerdem warnt der Sensor über die Gigaset Smart Home App, wenn die Luft im Raum zu trocken oder zu feucht wird, und informiert über Lüftungsintervalle und Heizverhalten. Der Gigaset climate wird hierfür einfach in das bestehende Gigaset Smart Home System eingebunden.

Fazit

Mit smarten Heizkörperthermostaten lassen sich bis zu 30 Prozent an Heizkosten sparen. Die intelligenten Heizkörperthermostate lassen sich ganz klassisch manuell oder via Smartphone- App bedienen. Hier bieten sie umfangreiche Einstellmöglichkeiten, wie timergesteuerte Heizphasen, erlauben das automatische Herunterregeln bei offenem Fenster oder geben über das Heizverhalten im Haus Auskunft. Dank der günstigen Starterkits, die neben der notwendigen Basisstation und Thermostaten auch diverse Ventiladapter enthalten, lässt sich Ihre Heizung im Handumdrehen „smart“ machen.

Preis: um 220 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Eberle Wiser Starterkit

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Preis: um 140 Euro

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Gigaset thermostat 3er pack

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

01/2020 - Dirk Weyel

Bewertung: Eberle Wiser Starterkit
Funktion: 40%

Bedienung 40%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten: Eberle Wiser Starterkit
Vertrieb: Eberle, Nürnberg 
Hotline 0911 56930 
Internet: www.eberle.de 
Ausstattung:
Abmessungen 93 x 51 (H x Ø in mm) 
Stromversorgung 2 x 1,5-V-AA-Batterien 
Temperatureinstellbereich 5° bis 30° C 
Temperaturschritte 0,5° C 
Funkverbindung 2,4 GHz 
+ sehr viele Einstellmöglichkeiten / Starterkit mit Basisstation 
- Nein 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 
Bewertung: Gigaset thermostat 3er pack
Funktion: 40%

Bedienung 40%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten: Gigaset thermostat 3er pack
Vertrieb: Gigaset, Bocholt 
Hotline 02871 912912 
Internet: www.gigaset.de 
Ausstattung:
Abmessungen 56 x 68 x 89 (L x W x H in mm) 
Stromversorgung 2 x AA-LR6-Batterien 
Temperatureinstellbereich 5 ° bis 30 ° C 
Temperaturschritte 0,5° C 
Funkverbindung DECT ULE 
+ Temperaturanzeige im Display 
- separate Basisstation notwendig 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 
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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.hifitest.de
Autor Dirk Weyel
Kontakt E-Mail
Datum 18.10.2020, 17:05 Uhr