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Kategorie: IP-Kamera

Einzeltest: Petcube P161WB5M


Haustierüberwachung per App

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Sie haben eine Katze, einen Hund oder ein anderes Haustier und wollen Ihren Liebling auch in Abwesenheit immer in Blick haben? Die Petcube-Kamera bietet die perfekte Lösung. Wir haben sie ausprobiert.

Mit einer sehr innovativen Idee, präsentierte sich das Unternehmen Petcube aus den USA bereits auf der IFA 2015. Der Hersteller zeigte auf der Messe eine Netzwerkkamera, die speziell auf die Bedürfnisse von Haustierbesitzern zugeschnitten ist. Das wollten wir ausprobieren.  Überwachungskameras werden in der Regel als Sicherheitseinrichtung und Kontrollfunktion genutzt. Die Petcube geht hier noch einen Schritt weiter. Schauen wir uns die Kamera zunächst genauer an.  Die Petcube-Kamera, welche die offizielle Modellbezeichnung P161WB5M trägt, sitzt in einem würfelförmigen schicken Aluminumgehäuse und lässt sich somit ganz bequem und sicher auf dem Schrank platzieren. Wer die Kamera lieber anschrauben möchte, kann dies dank vorgefertigtem 1/4“ Gewinde für einen Standfuß auf der Unterseite auch tun. Damit die Kamera einen sicheren Stand hat, ist auf der Unterseite eine praktische Gummierung angebracht.

HD-Bild


Im Inneren des robusten Gehäuses befindet sich eine 720p-HD-Kamera mit 138° Weitwinkel-Objektiv, ein Mikrofon, Lautsprecher sowie ein Laserpointer. Die Stromversorgung wird über das mitgelieferte Mini-USB-Kabel hergestellt. Um die Kamera anzusteuern, setzt der Hersteller auf das eingebaute WLAN-Modul und die kostenfreie Petcube-App, welche man sich bevor es losgeht auf das Smartphone oder Tablet runterladen muss.  Bevor es losgeht, muss man die Kamera nun zunächst einmalig innerhalb der App und WLAN anmelden. Dies erledigte unsere Testmuster dank gut erklärten Bedienschritten innerhalb weniger Minuten sehr zuverlässig. Ist die Verbindung hergestellt, bietet das Hauptmenü nun umfangreiche Möglichkeiten. Hierzu zählt neben einem Live-TV-Modus auch das Teilen von Inhalten in der Petcube-Community. Da die Petcube auch zum „Spielen“ mit dem Haustier gedacht ist, lässt sich innerhalb der Einstellungen auch der eingebaute Laserpointer einschalten. Diesen steuert man durch einfaches Wischen auf dem Tablet und Smartphone, was unserem Testobjekt, dem Hund Giny sehr viel Spaß gemacht hat. 

Kontaktaufnahme


Doch damit nicht genug: Dank des eingebauten Mikrofons und Lautsprechers kann man via Petcube auch von unterwegs aus, sprachlich Kontakt mit seinem Haustier aufnehmen. Selbstverständlich lassen sich Video und Screenshots der Petcube-Kamera auch fest abspeichern. Dank Anbindung an das Internet kann man diese auf Wunsch sogar mit anderen Nutzern via App, Facebook, Instagram oder Twitter teilen. Außerdem erlaubt die Petcube den Gastzugang für bis zu drei weitere Personen, die dann, z. B. während eines Wochenendausflugs immer im Blick haben, ob die Katze noch ausreichend Futter hat oder unerlaubter Weise ihr Schlafzimmer betritt.

Fazit

Die Petcube-Netzwerkkamera bietet Haustierbesitzern eine interessante Möglichkeit, auch in Abwesenheit eine Kontrolle über seinen Vierbeiner zu haben. Dank Laser-Spielzeug, Mikrofon und Lautsprecher kann man seinen Hund oder die Katze auch von unterwegs aus bespaßen oder entsprechend reagieren, falls doch einmal etwas schief geht.

Preis: um 240 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Petcube P161WB5M

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Installation 50%

Bedienumfang 30%

Ausbaufähigkeit 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis (in Euro): um 240 Euro 
Vertrieb Pocketbook, Radebeul 
Telefon: 0800 1873003 
Internet: www.pocketbook.de 
Ausstattung:
* Aluminium-Gehäuse, 720p-Aufl ösung, 138°-Weitwinkel-Objektiv, WLAN, Laserpointer, Mikrofon, Lautsprecher, LED-Statusanzeige, Steuerung via App für iOS und Android 
Messwerte
Abmessungen (BxHxL in mm) 100 x 100 x 100 
Stromverbrauch (Betrieb/Standby in Watt) 3/2 
+ Laserpointer 
+ Bewegungserkennung 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung gut – sehr gut 
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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.hifitest.de
Dirk Weyel
Autor Dirk Weyel
Kontakt E-Mail
Datum 30.03.2018, 17:05 Uhr