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Kategorie: Smart Home Alarmanlage

Einzeltest: Lupusec XT3


Smart-Home-Alarmanlage Lupusec XT3

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Der erste Weg zum sicheren „smarten“ Zuhause ist oftmals die Anschaffung einer Überwachungskamera. Doch was ist mit einer Kontrolle der Eingangstür, dem Überprüfen der aktuellen Raumtemperatur oder wenn man potenziellen Einbrechern simulieren möchte, dass man zu Hause ist? Genau für diese und viele weitere Fälle hat die Firma Lupus Electronics die Smart-Home-Alarmanlage XT3 auf den Markt gebracht.

Die Lupusec XT3 ist eine professionelle, nach DIN EN 50131 Grad 2 zertifizierte Smart-Home- Alarmanlage, die von einem zertifizierten Fachhändler auf die individuellen Bedürfnisse des Käufers ausgerichtet und eingerichtet wird. Die intelligente Zentrale wird an einem zentralen Ort im Haus installiert und mit dem bestehenden Internetrouter verbunden. Sie ermöglicht die Einbindung von bis zu 160 verschiedenen Sensoren, die via Funk oder kabelgebunden mit dem System kommunizieren können. Unser Testmuster wurde zusammen mit einem Tür/Fenstersensor, einem Bewegungsmelder, einer Funksteckdose, einem Heizungsthermostat sowie einem Bedienungspad angeliefert. Zusätzlich haben wir noch eine Außenkamera LE201 eingebunden. Dazu später mehr.   

XT3


Für die Grundeinheit zuzüglich Installation müssen grob 1.000 Euro kalkuliert werden. Hinzu kommen dann noch die einzelnen Sensoren. Die XT3 wird mit den zugehörigen Dübeln und Schrauben an einem zentralen Ort im Haus an der Wand montiert. Zur Verbindung mit dem Internetrouter liegt ein LAN-Kabel bei. Die einzelnen Sensoren kommunizieren via Funk (868 MHz und Zigbee 2,4G Hz) mit der Hauptzentrale und werden in der Regel mit Batterien betrieben. Die XT3 bietet ferner einen I/O-Alarmein- und -Ausgang sowie eine USB-Buchse. Zusätzlich ist die XT3 mit einem Micro-SD- und SIM-Kartenslot versehen. Nach Einlegen einer freigeschalteten SIM-Karte ist es somit beispielsweise möglich, auch via SMS oder Anruf informiert zu werden. Weiterhin ist auf der Rückseite noch ein Reset-Knopf sowie ein eingebauter Notstromakku mit bis zu 16 Stunden Kapazität zu finden. Außerdem ist die XT3 mit einer internen Sirene und einem Sabotagekontakt ausgestattet, der darüber informiert, sofern das Gehäuse der Zentrale geöffnet wird.   

Einrichtung


Damit ein Smart Home sicher funktioniert, muss es zunächst ins Heimnetzwerk eingebunden und die einzelnen Sensoren angemeldet und mit Regeln versehen werden. Hierzu bietet Lupus ein umfangreiches Webinterface an, welches über die IP-Adresse der XT3 zu erreichen ist. Um diese zu ermitteln, liegt der Zentrale eine CD bei, auf welcher sich der Lupus-IP-Finder befindet. Natürlich kann man die IP-Adresse auch über einen Blick in das Konfigurationsmenü des Routers ermitteln. Nach Eingabe des Systempassworts erscheint die Startseite (Grid) der Smart-Home-Zentrale. Diese ist in insgesamt 5 Bereiche aufgeteilt und bietet eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Funktionen. Über das „Hauptmenü“ erreicht man die jeweiligen Untermenüs und kann Einstellungen vornehmen. Die Startseite lässt sich nach eigenen Bedürfnissen konfigurieren, z. B. so, dass auch das Kamerabild oder die aktuelle Raumtemperatur direkt auf den ersten Blick erscheinen. Auf der Startseite sind zudem die aktuell angemeldeten Sensoren mit jeweiligem Zustand und Systemmeldungen zu sehen. Hier sieht man also auf den ersten Blick, ob es einen Alarm gegeben hat, die Batterie eines Sensors leer wird und ob die Anlage scharf oder unscharf geschaltet ist.   

160 Sensoren möglich


Um einen Sensor mit der XT3-Zentrale zu koppeln, muss dieser einmalig angemeldet werden. In der Regel haben die batteriebetriebenen Sensoren einen „Anlernknopf“ und warten nach dem ersten Start darauf, sich mit der Zentrale zu verbinden. Diese beginnt die Suche nach Drücken der Funktion „Sensor anlernen“ automatisch und zeigt den entsprechenden Sensor mit seiner ID-Nummer an. Nun kann der Sensor, z. B. nach Raumname, benannt und mit Regeln versehen werden. Die Lupusec XT3 erlaubt das Einrichten von diversen Gruppen, Regeln und Zonen und geht hier individuell auf die Bedürfnisse des Nutzers ein. Die 160 Sensoren lassen sich in zwei voneinander getrennte Zonen einteilen, beispielsweise das Haus und den Geräteschuppen oder die Garage. Somit kann man beispielsweise eine Anwesenheit simulieren, welche zu bestimmten Zeiten die in die Funksteckdose angeschlossene Lampe im Ober- und Untergeschoss einschaltet, oder veranlassen, dass das Heizkörperthermostat die Raumtemperatur erhöht, wenn ein bestimmter Wert unterschritten wird. Die einzelnen Regeln werden über sogenannte Wenn-Dann-Fälle eingerichtet und erlauben bis zu 100 verschiedene Auswahlmöglichkeiten in bis zu zehn verschiedenen Gruppen.   

Zusätzliche Überwachung


Neben der Benachrichtigung über Pushnachricht aufs Smartphone oder via E-Mail und SMS bietet Lupus Electronics auch den Service „Lupusec 24“ an. Dieses optional erhältliche Notfallmanagement kostet 19,90 Euro im Monat und beinhaltet eine Einbruch-, Brandschutz und Überfallüberwachung. Es verknüpft die XT3 mit einer Wächterschutzzentrale, die bei „Alarmen“ sofort informiert wird und beispielsweise eine Securityfirma rausschickt beziehungsweise umgehend Polizei und/oder Feuerwehr informiert.   

Keine Cloud-Speicherung


Wie sieht es mit dem Thema Sicherheit aus? Hier bietet Lupus eine sichere 256-bit-TLSund Rolling-Code-Verschlüsselung sowie den Verzicht auf eine Cloud. Zudem sind Sensoren, Zentrale und Funkverbindung dauerhaft gegen Sabotage geschützt. Während die meisten Überwachungssysteme Daten an externe Server senden und sie dort zwischenspeichern, bleibt bei Lupus alles in den eigenen vier Wänden. Trotzdem lässt sich das Smart Home von jedem Teil der Welt überwachen. Um auch von unterwegs, z. B. via Handy auf die Anlage zugreifen zu können, muss man ein dynamisches DNS-Konto erstellen und dem angeschlossen Router eine Portfreigabe erteilen. Anschließend kann man sich mit seiner öffentlichen IP-Adresse einloggen bzw. das jeweilige DNSKonto mit der Lupus-App verknüpfen. Wichtige Konfigurationen, wie das Festlegen von Regeln können nur über das Webinterface und nicht direkt über die App konfiguriert werden. Das Hinzufügen von neuen Sensoren und das Abändern von Regeln ist selbstverständlich auch nachträglich ohne „Fachhändler“ möglich. Durch die EN50131-Grad-2-Zertifizierung ist die XT3 im Übrigen auch KfW-förderfähig. Seit mehr als zwei Jahren fördert die KfW-Bankengruppe Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruch. Der Zuschuss zum Einbruchschutz liegt zwischen 10 bis 20 % abhängig von den Investitionskosten. Somit kann man sich bereits ab 500 Euro Investitionskosten mindestens 100 Euro Zuschuss vom Staat sichern.   

Fazit

Mit der Lupusec XT3 haben Sie eine vollwertige, ausbaufähige und zukunftssichere Smart Home-Alarmanlage. Die innovative Lösung bietet die Einbindung von bis zu 160 verschiedenen Sensoren und ermöglicht rund 100 Automationsregeln. In insgesamt fünf Profilen lassen sich diverse Szenarien simulieren. Alle Infos zu den Sensoren können über eine Smartphone-App angezeigt werden. Bei einem etwaigen Alarm wird man natürlich direkt via Pushbenachrichtigung, E-Mail, Telefonanruf oder SMS informiert.

Preis: um 1000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Lupusec XT3

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Funktion: 60%

Bedienung: 20%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 1.000 Euro 
Vertrieb: Lupus Electronics, Landau 
Hotline: 06341 935530 
Internet: www.lupus-electronics.de 
Ausstattung:
Ausstattung: 1,1 
Einzelpreise der Komponenten
Einzelpreise der Komponenten Fenster-/ Türkontakt V2 (um 60 Euro), PIR-Bewegungsmelder V2 (um 100 Euro), LE203 WLAN-Kamera (um 190 Euro), Rauchmelder (um 90 Euro), Funksteckdose mit Stromzähler und ZigBee-Repeater (um 90 Euro), Szenarienschalter V2 (um 70 Euro) 
+ bis zu 160 Sensoren möglich, zertifi ziert nach DIN EN 50131-1 Grad 2, KfW-förderfähig 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 
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Dirk Weyel
Autor Dirk Weyel
Kontakt E-Mail
Datum 25.10.2018, 17:05 Uhr